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Das Badehaus - besser bekannt: das Forsthaus Fürstenberg
Text und Fotos von Antonius Risse
  Links: Das Forsthaus Fürstenberg mit Parkplatzanlage für Wanderer, Juni 2005

Der Bau des Badehauses geht auf Ideen von Christian Franz Dietrich Reichsfrei-herr von Fürstenberg, Herdringen, zurück. Die Bauarbeiten begannen am 5. Juli 1747 und der Badebetrieb sollte von einem bergauf gelegenen Brunnen mittels einer Wasserleitung versorgt werden. Von diesem Wasser versprach man sich heilsame Wirkungen.
Nach längeren Vorplanungen und vielen Ideen zur Nutzbarmachung des Fürstenbergs ging am 27. Juni 1749 das Badehaus nach zweijähriger Bauzeit in Betrieb. Für ein Wasser- oder Dampfbad zahlte man drei leichte Stüber, für ein Fußbad einen Stüber, während die Zimmermiete (Kammer) anfangs gratis war.
An allen Sonn- und Feiertagen hielt Pater Placidus oder ein anderer Geistlicher in der kleinen Kapelle, die in Nähe der Quelle erbaut war, eine Hl. Messe, um den überwiegend geschwächten Gästen weite Wege nach Bremen oder Neheim zu ersparen.

Bei dem geringen Zulauf an Gästen im ersten Jahr brachten die Bäder am Tag lediglich zwei Reichstaler ein. Um die Erträge zu steigern, sollte - wie auch zu Belecke - tags wie auch nachts das Baden möglich sein.
Statt des errechneten Gewinns von 492 Talern betrugen die Bareinnahmen im Jahre 1750 nur 180 Taler. Bis 1753 war das Badehaus eher schlecht als recht zu bewirtschaften. Trotz fast vierjährigen Bestehens erfüllten sich die Erwartungen nicht. 1754 gab es nur Einnahmen von 31 Talern, 1755 sogar nur noch elf bei einem Pachtzins von 200 Talern. Davon konnte man natürlich nicht existieren. Der letzte Pachtvertrag von 1761 war für acht Jahre unterschrieben und sollte 1769 auslaufen. Doch es kam alles anders als gedacht und geplant.

Der Siebenjährige Krieg (1756/63 ), der plötzliche Tod des fleißigen Badewirts Bernhard Adolf Düttmar und die hinterlassenen Schulden in Höhe von 4.635 Talern beendeten 1762 die 13-jährige Geschichte des Badehauses. Die gegeneinander streitenden Soldaten der könig.-frz. Armee und der „Alliierten Truppen“ hinterließen im Hin und Her um den strategisch wichtigen Fürstenberg große Schäden. Die Witwe Düttmar vermerkte 1762 in einer Aufstellung der Kriegsschäden: „das übrige werck vorm jahr von den leichten trouppen beyderseitigen armeen theils fortgenommen, theils ruinirt“ Feindliche Soldaten und auch eigene nahmen sich was ihnen beliebte. Die Begriffe: Eigentum, Schonung und Nachsicht hatten keine Geltung.

Am 13. Juli 1763 zog der Jäger Johann Wilhelm Teipel in das Badehaus ein und es diente fortan bis zum Ende der 1960er Jahre als Forsthaus. Das alte Gebäude brannte 1817 ab und man errichtete das neue Forsthaus an alter Stelle und auf den alten Grundmauern.

1936 wurde das Haus an den mit dem Forstschutz beauftragten Josef Wortmann vermietet. Diesem war es gestattet, nach erhaltener Konzession im Forsthaus eine Gastwirtschaft zu betreiben.

Heute ist der geschichtsträchtige Fachwerkbau nur noch zu Wohnzwecken vermietet.
Quellen:
u.a. Westfälische Kunststätten, Heft 92, Seiten 23 - 41,
"Der Fürstenberg. Kapelle, Badehaus, Vegetation und Heilkräuter",
Autor: Michael Jolk. Vom Westfälischen Heimatbund Münster im Jahr
2002 veröffentlicht.
(veröffentlicht: Ausgabe 101/2005)
ense-press by haase-druck
Peter Haase
Rauschenberg 82
59469 Ense-Bremen
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