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Kunst in St. Bernhardus
Auf Grund der Säkularisation im Jahr 1802 kam das Klosters Himmelpforten zur Auflösung. Die damit beauftragte Kommission verkaufte, nachdem die Zisterzienser Nonnen ihren Anteil mit nach Hause genommen hatten, u.a. Kunstwerke und sakrale Gegenstände (z.B. nach Neheim). Es blieb in der ehem. Klosterkirche nicht mehr viel übrig. Nach den Unterlagen kaufte der Hofbesitzer Schulte, Günne, einen Altar, vermutlich mit dem Altarbild "Kreuzigungsgruppe". Es stellt die Kreuzigung dar und unter dem Kreuz Maria, Magdalena und Johannes.

1974 stiftete Richard Schulte-Broich, Münster, dieses Bild der Kirchengemeinde Niederense-Himmelpforten. Die Vorfahren des Stifters waren Schulte aus Himmelpfortcn.

Mit der Sanierung (Erneuerung) des Kircheninnenraums der Niederenser Pfarrkirche (ab Mitte 1996) bekam der Restaurator Hubert Peez aus Obermarsberg den Auftrag, das Gemälde, die "Kreuzigungsgruppe", zu reinigen, und es erhielt zur Wiedereinweihung am 6. Juni 1997 einen würdigen Platz im rechten Seitenschiff.
  Das Bildwerk ist ein Olgemälde auf Leinwand, das später auf eine Holztafel aufgezogen wurde. Signiert ist es mit den Buchstaben "HS" und der Jahreszahl 1654. Dabei ist das "H" mit dem "S" überschrieben.
Die Initialen "HS" stehen für den Maler Heinrich Stratmann (auch Strotman, Straetman, Strolthmann geschrieben), der aus der westfälischen Malerfamilic Stratmann stammte und vor 1600 in Höxter (ehemals Hoxfeut genannt) geboren wurde (Die Kirchenbücher in Höxter beginnen erst um 1660). Von Höxter zieht der Vater Heinrich mit seinem "soenlein Henrich" im Jahr 1592 nach Paderborn. Später lebte Heinrich Stratmann in Arnsberg.

Wann er nach Arnsberg verzogen ist, weiß man nicht. Jedenfalls begegnet er uns dort 1618 in Kirchenrechnungen als "Henrich der Mahler". Er ist der Begründer einer ganzen Geschlechterfolge von Wappenmalern in Arnsberg und muß dort nach 1652 gcstorben sein. In der Steuerliste der Stadt Arnsberg von 1655 wird seine Frau "als Wittib" (heute Witwe) geführt. Da das Gemälde in der Niederenser Pfarrkirche mit der Jahreszahl 1654 datiert, müßte das Todesjahr neu definiert werden. Vermutlich handelt es sich bei diesem Gemälde um eine der letzten Arbeiten, wenn nicht sogar um das letzte Werk des Künstlers.

Heinrich Stratmann heiratete am 02.02.1614 eine geborene Ludimerdt in Arnsberg, die ihm sieben Kinder schenkte, darunter zwei Söhne, Henning (um 1630 geb.) und Kaspar (1632 geb.). Die Familie wohnte damals in Arnsberg in einem Haus in der Hinrichstraße, zwischen Glockenturm und Klosterpforte (Kloster Weddinghausen) gelegen, das 1709 einem großen Stadtbrand zum Opfer fiel und den Namen "Mahlers Haus" führte.

Am meisten befaßte sich "Henrich der Mahler" mit heraldischen Arbeiten (entwerfen und zeichnen von Wappen) für den westfälischen Adel. Sein Skizzenbuch über sein Schaffen in den Jahren 1636 bis 51 befindet sich heute im Staatsarchiv Münster. In der Kirche Brcmkc (Kreis Meschede) kann der Leser von ENSE-PRESS ein weiteres mit "HS" signierte Gemälde finden. Hier handelt es sich um eine Kopie, während das Original im Diözesan Museum, Paderborn, zu betrachten ist.

Im linken Kreuzschiff der Niederenser Pfarrkirche ist auch das Bildnis "Schmerzensmadonna" zu sehen. Meines Erachtens nach hat es auch Maler Heinrich Stratmann geschaffen. Leider ist eine Signatur nicht mehr erkennbar. Das Kunstwerk hat ehemals in der Klosterkirche Himmelpforten auf dem Schwestemchor gehangen und die Möhnekatastrophe im Mai 1943, Gott sei Dank, überstanden, wenn auch leicht beschädigt.
Anselm Werthschulte, Ortsheimatpfleger in Ense

Quelle: Westfälische Zeitschriften für vaterländische Gschichte und Altertumskunde, 113. Band, 1963
(veröffentlicht: Ausgabe 69/1997)
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Peter Haase
Rauschenberg 82
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