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25 Jahre Reliquien des heiligen Lambertus in Bremen
Zum Lambertusfest 1973 ging für die Pfarrgemeinde St. Lambertus Bremen ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Eine Reliquie des Bremer Schutzpatrons wurde von Lüttich nach Bremen übertragen (15.09.73).

Zum feierlichen Empfang an der Waterlappe war eigens ein Festaltar aufgebaut worden. Im Auftrag des erkrankten Bischofs von Lüttich überbrachte sein Generalvikar Msgr. Meunier die Reliquie. Aus Paderborn war der jetzige Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt - damals Kapitularvikar - gekommen. An der feierlichen Zeremonie nahmen außerdem teil: Pfarrer Josef Scholle, Vikar Udo Linke, Dechant Leo Schulte und Pater Löher. Besonders bemerkenswert war das Ehrengeleit der Schützen, die Teilnahme der Musikkapelle, der Vertreter der politischen Gemeinde und aller kirchlichen und weltlichen Vereine.
  Unter großer Beteiligung der Gläubigen aus dem ganzen Kirchspiel wurde die Reliquie von Pfarrer Scholle und Vikar Linke in den Schrein gelegt. Dieser war zu diesem Anlaß von dem inzwischen verstorbenen Paderborner Goldschmied Josef Tillmann angefertigt worden. Die Motive aus dem Leben des hl. Lambertus wurden nach dem Original auf dem großen Lambertusschrein im Dom zu Lüttich nachgestaltet, um auch auf diese Weise die besondere Verbindung zwischen Bremen und Lüttich zu dokumentieren.
Nach der Weihe wurde der Schrein als Reliquienhaus im Altar der St. Lambertus-Pfarrkirche sichtbar aufgestellt. So wird daran erinnert, daß in der Frühzeit der Kirche die Eucharistiefeier über den Gräbern der Heiligen gefeiert wurde.

Vier Jugendliche trugen den Schrein:Lambertus Schleimer, Höingen, Lambertus Hellmann, Bremen, Heinz Stock, Ruhne und Bernhard Jochheim, Waltringen. Neben den Namensträgern des Schutzpatrons waren so auch die beiden Kapellen Höingen und Waltringen vertreten.St. Lambertus war Bischof von Maastricht.Sein Nachfolger, der hl. Hubertus, verlegte den Bischofssitz 718/722 nach Lüttich. Darum ist der hl. Hubertus der eigentliche Gründer des heutigen Lüttichs und bis heute auch der Stadtpatron. Interessant ist das Geschick des historischen Lambertusschreins in Lüttich. Die Geschichte wurde bei einem Besuch der Bremer Geistlichen seinerzeit vom Domprobst so berichtet:In den Wirren zur Zeit Napoleons waren alle Kleinodien der Kirche als Kriegsbeute beschlagnahmt und sollten in der Münze zu Geld gemacht werden. Der damalige Bischof von Lüttich war ungeschickt, weil er bei den Behörden nach dem Verbleib des mittelalterlichen Schreins fragte. Damit gab er direkt den Anlaß zu seiner Zerstörung. Als Trost durfte die Silberbüste des Heiligen in Lüttich verbleiben. Nach der Zerstörung der alten Kathedrale fand sie Platz in der jetzigen Kathedrale, - Bremer Pilger haben sie bei den Fahrten nach Lüttich gesehen und vielleicht verehrt.1896 wurde der jetzige Schrein zur 1200-Jahrfeier von den Brüdern Wilmotte aus Lüttich angefertigt, er soll nur ein Schatten des zerstörten Vorgängers sein.Bis zur Überführung der Reliquie des Heiligen war der Schrein in Lüttich von einer hölzernen, wappengeschmückten Lade umhüllt, die nur zum Fest am 17. September entfernt wurde. Zu besonderen Anlässen, etwa der ersten Bremer Wallfahrt nach Lüttich 1972, mußten Handwerker für diese Arbeit eigens bestellt werden.Heute steht der Schrein in Lüttich für alle sichtbar hinter einer Balustrade. Die Verehrung des heiligen Lambertus ist in Lüttich sehr gering. Die bis in die siebziger Jahre übliche Stadtprozession mußte mangels Beteiligung der Gläubigen auf Anordnung des Bischofs eingestellt werden. 1996 feierte das Bistum Lüttich die 1300-Jahrfeier. Inzwischen datiert die neueste Forschung den Tod des Märtyrerbischofs Lambertus - wie am Schrein in Bremen angegeben - auf das Jahr 705/06.Auf Anregung des damaligen Bischofs der Diözese Lüttich, Guillaume Marie van Zuylen, gab Pfarrer Josef Scholle 1987 diese an Lambert Hellmann weiter, mit der St. Lambertus Gemeinde im belgischen Manderfeld/Eifel (ca. 4 km von der deutschen Grenze) Kontakt aufzunehmen. Seit 1987 fanden mehrere Besuche bei Pfarrer Rudi Schumacher statt. Denkbar wäre eine historisch begründete Verbindung zu dieser Gemeinde über die St. Lambertus Schützen und damit auch indirekt über die Pfarrgemeinde.

25 Jahre Anwesenheit der Reliquie in Bremen lassen uns dankbar sein, und sie ist auch ein Nachdenken wert, wie lebendig der Patron bei uns ist.
Lambert Hellmann
(veröffentlicht: Ausgabe 74/1998)
ense-press by haase-druck
Peter Haase
Rauschenberg 82
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