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Karl Richard Jauns – Maler und Grafiker
von Michael Winkelmann, Günne
Am 20. Juli 1990 verstarb, viel zu früh, der Maler und Zeichner Karl Richard Jauns. 1970 hatte er sich in Körbecke niedergelassen und dort dann ein Haus gebaut. Er liebte den Möhnesee und die Landschaft um die Haar und den Arnsberger Wald. So fügte sich der bekannte Maler in die Reihe prominenter Künstler ein, die seit den 1920er Jahren am Möhnesee lebten, leben und arbeiten Jauns wurde 1922 in Braunschweig geboren und konnte bereits als junger Mann während des Dienstes im Krieg in Prag und in Paris künstlerische Studien betreiben.

Nach dem Ende des Krieges studierte er an der Werkkunstschule in Braunschweig. Seit 1950 konnte man seine Arbeiten in Ausstellungen im In- und Ausland betrachten.

1968 bekommt er ein Stipendium der Aldegrever-Gesellschaft, arbeitet in Wamel und experimentiert mit druckgrafischer Arbeit. Hier beschließt er dann, den Möhnesee als Wohnstatt zu wählen. 1982 erhält er in Brüssel den ersten Preis »Graphique Figurativ des Arts en Europe«. Es folgen dann viele Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen sowie Förderungsankäufe durch den Bund und das Land.


Bild unten: Arnsberg 1986
 
 
Karl Richard Jauns nahm das Sichtbare seiner Umgebung mit wachen Augen wahr. Er selektierte und interpretierte es dann meisterlich auf seine Weise. Sein Wesen war von großer Fantasie geprägt. Er liebte ganz sensibel die Natur und den Menschen. Seine Bilder entrücken den Betrachter oftmals in eine übersinnliche Darstellungswelt. Seine radierten oder gezeichneten winterlichen knorrigen Bäume, die zum Teil Menschenbäume sind, mögen nur ein Beispiel für Viele sein.

Der Münsteraner Kunsthistoriker Dr. Helmut Knirim schreibt: Jauns verlangt tätige Betrachtung über das optisch Wahrnehmbare hinaus. Seine Versuche, Probleme der Zeit, Schicksalsschläge, aber auch Liebe und Intimität und zwischenmenschliche Anerkennung zu veranschaulichen, werden demjenigen erfahrbar, der sich von der Grundstimmung der Bilder leiten lässt und dabei in der Lage ist, assoziative Gedankengänge weiter zu entwickeln.

So gibt letztlich jedes Bild auch Auskunft über die Persönlichkeit des Malers selbst. Er zeigt freimütig, offen und ehrlich die Fülle seines Lebens und Weges, seiner Stationen, seien sie positiv oder auch unerfreulich, verschlüsselt auf.

Karl Richard Jauns hatte sich wohl neben seiner künstlerischen Begabung in jungen Jahren sehr fleißig mit Zeichenstift, Tuschfeder und Pinsel die künstlerischen Techniken angeeignet.
Die Sicherheit seiner Hand beim Malen und Zeichnen war bewundernswert und spricht aus jedem Bild. Großzügig und gekonnt komponiert er seine Themen in die Fläche.

Im Andenken an diesen sensiblen und begabten Zeichner und Maler werden über den Sommer in Körbecke und Soest Ausstellungen seiner Arbeiten gezeigt.
weiße Linie 460
 
weiße Linie 460
Kopfweiden 1979
Campingplatz am Möhnesee 1975
Veröffentlicht: Ausgabe 121/Sommer 2010, Seite 40
ense-press by haase-druck
Peter Haase
Rauschenberg 82
59469 Ense-Bremen
Tel.: +49 2938 573
E-Mail: info@ense-press.de

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28.04.2017
Wilhelm Winkelmann 1904/89 | Der Linolschnitt
Stefan Madrzak
Udo Wollmeiner
Gero Troike
Vasilije StojanoviĆ
Fritz Viegener (1888 - 1976)
Maria Sperling
Hubert Hense, Alphornmacher
Elke Knappstein
Fritz Viegener
LIZ: KunstProjekt zum 100jähr. Bestehen des Möhnesees
Christina Simon, Weißenfels
Max Schulze-Sölde (1887-1967)
Ronald Schwarzbeck
Wolfgang Bargel
Dorothee Weber, Werl
Rob. Ittermenn und Herm. Prüßmann
Antje Prager-Andresen
Karin Heide Jasper-Schnarre †2010
Karl Richard Jauns
Patrick Porsch
Ludwig Jarmuth
Fachwerkhaus Stockebrand
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Sigrid Wobst, Möhnesee
Susanne Lüftner
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Kuenstler 1920-1950
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Eberhard Viegener
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