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100 Jahre Vereinigung ehem. Soldaten
ver-ost
Die Vereinigung ehem. Soldaten feiert am 12. Mai 2007 in der Hubertushalle ihr 100-jähriges Bestehen. Doch die Wurzeln der Gründung gehen bis auf das Jahr 1868 zurück.

Niederense. Der Verein ist laut Gründungsprotokoll am 6. Januar 1907 als Krieger- und Landwehrverein Niederense für den östlichen Teil des Amtes Bremen und Umgebung ins Leben gerufen worden. Die Gründungssitzung fand am 3. März 1907 in der Gastwirtschaft „Westfalenhaus Nüse“ statt. Bis zum Jahr 1922 war der Gastwirt Franz Nüse 1. Vorsitzender.
Der heutige Vereinsname „Vereinigung ehem. Soldaten Niederense-Sieveringen” ist in der Generalversammlung 1976 mehrheitlich beschlossen worden und es gab in Anlehnung an den geänderten Zeitgeist auch neue gegenwartsnah formulierte Satzungen.

Als im Jahr 1992 die Festvorbereitungen zum 85-jährigen Jubiläum anstanden, brachte der damalige Ortsheimatpfleger Anselm Werthschulte († 2000) völlig neue Gedanken und Perspektiven zum Gründungsjahr „1907” ins Gespräch. Er legte dem zu diesem Zeitpunkt amtierenden 1. Vorsitzenden Alois Glade ein Dokument aus dem Jahr 1868 vor, das er bei Recherchen im Landesarchiv Münster entdeckt hatte und Hinweise auf wesentlich ältere Wurzeln des Vereins gab. Laut diesem Befund hat am 30. Oktober 1868 der Amtmann Schäferhoff vom Amt Körbecke die Gründung der „Vereinigten Gesellschaft für Landwehr und Reservisten des Kirchspiels Bremen und den zunächst liegenden Ortschaften” zum 28. Juni 1868 festgestellt. Bei dieser Amtshandlung in Körbecke waren zugegen: der Landwirt und Landwehrmann Heinrich Giese von Bilme, der Okönom und Kavallerie-Reservist Eberhard Ebel von Volbringen und der Okönom sowie Kavallerie-Reservist Joseph Bonneko, gen. Nüse von Niederense. Schließlich hat der Oberpräsident von Westfalen Freiherr Wünbach von Dunsberg am 19. Januar 1869 das Gründungsprotokoll gegengezeichnet und mit der Nr. 363 in der westfälischen Urkundenrolle für Vereine registrieren lassen. Zur näheren Erläuterung bezüglich der kommunalen Gebietssituation sei erwähnt: Das Kirchspiel Bremen gehörte bis 31. März 1890 zum Amt Körbecke und ab dem 1. April 1890 zum Amt Bremen Kreis Soest. Zum damaligen Amtsbezirk gehörten 14 Enser Ortsteile und die Ortschaft Blumenthal. Die politische Gemeinde Ense mit derzeit mehr als 13.000 Einwohnern existiert nun seit dem 1. Juli 1969.

Einige Initiatoren des 1907 in Niederense ins Leben gerufenen neuen „Krieger- und Landwehrverein für den östlichen Teil des Amtes Bremen“ gehörten zu den Gründungsmitgliedern des Kriegervereins des Kirchspiels Bremen von 1868. In einer Sitzungsniederschrift vom 6. Januar 1907 aus Niederense ist zu lesen:
„Bisher bestand für den ganzen Amtsbezirk Bremen nur ein Kriegerverein mit dem Sitz in Bremen. Da die wichtigeren Versammlungen sowie auch sämtliche Vereinsfeste im Ort Bremen stattfanden, und die Teilnahme an solchen für die im östlichen Teile des Amtes wohnenden Mitglieder der weiten Entfernung wegen mit vielen Unzuträglichkeiten verbunden war, so machte sich schon lange ...das Bestreben nach Gründung eines eigenen Kriegervereins... geltend. Hinzu kamen die fortdauernden Uneinigkeiten und Disharmonien unter den Mitgliedern des Bremer Vereins.”

Vorsitzender wurde 1907 der Gastwirt Franz Nüse, dessen Vater Josef Bonneko, gen. Nüse, 1868 Gründungsmitglied und Vorsitzender in Bremen gewesen war. Entsprechend der Tradition behielten die Uniformen Schulterstücke mit Rangabzeichen auf „gelben“ Untergrund. Die Farbe „Gelb“ kennzeichnete Angehörige der Kavallerie, so wie es die Gründungsmitglieder von 1868 waren. Im Jahr 1916 ist die Kavallerie taktisch in Aufklärungseinheiten umgewandelt worden. Noch heute tragen die Vorstandsmitglieder der Vereinigung ehemaliger Soldaten auf ihren Uniformjacken Schulterstücke mit gelben Untergrund.
Der Anlass, der zu einer Trennung des Kriegervereins führte, war wohl einerseits darin zu sehen, dass die meisten Mitglieder im östlichen Teil des Kirchspiels Bremen, in Bilme, Niederense, Oberense, Sieveringen, Volbringen etc. wohnten und zu den Vereinsterminen sehr lange Fußwege bis nach Bremen zu bewältigen hatten und andererseits war der östliche Teil des Amtes Bremen durch die „Ruhr-Lippe-Kleinbahn” verkehrstechnisch und mit einer besseren Infrastruktur erschlossen. Hinzu kam außerdem, dass es ab 1900 auch einen Friedhof in Niederense gab. Und so konnte man mit dem Personenzug, genannt „Pengel-Anton”, nicht nur zu den Vereinsterminen bequem nach Niederense reisen, sondern auch zu Beerdigungen von verstorbenen Kameraden, um ihnen das letzte Geleit zu geben.

Die Kleinbahn sollte ursprünglich von Arnsberg nach Hamm über Bremen und Werl geführt werden. Doch die vehementen Einwände der Bremer Landwirte, die Pferde könnten vor dem „feurigen Elias” angstscheuen und das Vieh auf der Weide beunruhigt werden (so berichtete Ernst Söbbeler aus Niederense) haben damals eine Umplanung bewirkt. Die Bahnstrecke ist schließlich 1897/98 über Niederense und Volbringen bis Ostönnen mit Anschluss nach Werl und Soest gebaut worden.

Die Rechtsnachfolge der 1868 gegründeten „Vereinigten Gesellschaft für Landwehr und Reservisten des Kirchspiels Bremen” könnte nach diesen Erkenntnissen der „Vereinigung ehemaliger Soldaten Niederense-Sieveringen” zugeschrieben werden. Schließlich ist eine Wiederaufnahme der Vereinstätigkeit im Amtsbezirk Bremen Krs. Soest nach dem 2. Weltkrieg 1952 nur in Niederense erfolgt.

Heute freut sich der 1. Vorsitzende Franz Jost, dass die Vereinigung mit ihren 160 Mitgliedern im Bezirksverband ehemaliger Soldaten –Region Sauerland– seit 1979 die Größte von zurzeit elf Kameradschaften ist. Dem Bezirksverband sind insgesamt 1.300 ehemalige oder noch dienende Soldaten angeschlossen.

Alois Franz, Niederense
(veröffentlicht: Ausgabe-Nr. 108 / Seite 18 / Ostern 2007)
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Peter Haase
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