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Jubiläum: 100 Jahre TuS Niederense im Mai 2011
Die Fußballbegeisterung in Niederense war so groß, dass sich junge Männer am 25. Mai 1911 in der »Marianischen Jünglingssodalität« unter dem ersten Präses Vikar Buschmeier zusammenschlossen, um Fußball zu spielen. Kirche und Schule unterstützten den jungen Verein. Den ersten am 19. November 1911 gewählten Vorstand führte Bernhard Floret. Friedrich Bahnschulte rief schon bald eine Turnergruppe ins Leben. Die Geräte wurden vom Gesellenverein Neheim ausgeliehen. Der Erste Weltkrieg brachte den Spielbetrieb zum Erliegen.

1918 wollten sich die zurückgekehrten Männer erneut sportlich zusammenschließen - jedoch außerhalb der Kirche. Sie gründeten den Junggesellenklub »Sorgenfrei«. Pfarrer Berkenkopf konnte die jungen Männer jedoch schon bald in die »Sodalität« zurückführen. Er unterstützte sie z. B. durch die Verlegung der Sonntagsandacht. 1924 führte Lehrer Temme die »Sodalität« in die DJK. Nun begann eine beachtenswerte spielerische Entwicklung. Dieses zeigte sich z. B. bei Vergleichen mit den anderen Ortsvereinen des Amtes Bremen und der Gauliga des Sauerlandes. Höhepunkte waren z. B. 1928 die Teilnahme an der Südwestfalenmeisterschaft auf dem Harkortberg in Wetter und 1932 an der Rhein-Weser-Meisterschaft.
 
 
Großer Beliebtheit erfreute sich die Leichtathletik, an der sich trotz schwieriger Bedingungen ebenfalls viele Fußballspieler beteiligten. Schon 1927 trafen sich die Sportler zu einem großen Bezirksturnfest in Niederense, an dessen Organisation sich alle Ortsvereine beteiligten. Das veranlasste Fritz Schiermeister (1930-1945 Vorsitzender) mit Karl Kleine das Amtssportfest, das heutige Gemeindesportfest zu gründen.

In der Zeit des NS Regimes und des Zweiten Weltkrieges kam das Vereinsleben erneut zum Erliegen. Die Vereine wurden aufgelöst und die Männer eingezogen.

Schon 1945 begann der Wiederaufbau. Der neue Vorsitzende Franz Hartmann meldete bei der Militärregierung in Soest »DJK, Verein für Rasensport« an, der nur sportliche und keine militärischen Ziele hatte. Auch durfte keines der Vorstandsmitglieder der NSDAP oder einer Gliederung angehört haben.

Der Verein wuchs und hatte 1947 wieder 173 Mitglieder. Der Anschluss an den DFB erfolgte unter dem Namen Turn- und Sportverein Niederense (TuS). Der Sportplatz wurde vom Steetsberg in das Möhnetal auf das Gelände des ehemaligen Klosters Himmelpforten verlegt. Das Vereinsheim war die Gaststätte »Lindenhof« am Riesenberg.
 
Mit Hans Böhmer entwickelte sich eine erfolgreiche Turn- und Leichtathletikgruppe, die an großen Turnfesten, wie z. B. 1953 in Hamburg, 1958 in München oder 1968 in Berlin teilnahm.

Übungsraum war der große Saal in des Gasthauses Himmelpforten (damals RLE-Bahnhof) bis 1957 auf Initiative des erneut gewählten Vorsitzenden Fritz Schiermeister (1951-1971) eine Turnhalle auf dem Heuerwerth erbaut wurde, die noch heute der Mittelteil der Hubertushalle ist. Höhepunkte dieser Zeit waren Gauturnfeste 1959, 1965 und 1971 an denen über 600 Leichtathleten und Turner teilnahmen.

1969 wurde auch ein neuer Sportplatz mit 400 Meter Rundlaufbahn und einem Aschetrainingsplatz, am Heuerwerth eingeweiht. Schon 1972 kam ein Ausweichplatz, der heute in einen Kunstrasenplatz umgebaut wird, und eine Flutlichtanlage hinzu. Starke Seniorenmannschaften bildeten das Rückgrat des TuS. Mit vielen Erfolgen in 24 Jahren als Bezirksligamannschaft waren sie Ansporn für die jungen Fußballer in den elf Jugendmannschaften. Als Höhepunkt ist noch vielen älteren Sportlern das Spiel in der 1. DFB Pokalhauptrunde gegen Erkenschwick, den Aufsteiger in die 2. Bundesliga auf unserer Sportanlage in guter Erinnerung. Leider wurde es in fast letzter Minute mit 1:2 verloren. Heute spielen zwei Seniorenmannschaften in der Kreisliga, eine Mannschaft »Alte Herren«, die 1997 als Ü 40 und 2000 als Ü 50 den je erreichten höchsten Titel als Westfalenmeister errang. Elf Jugendmannschaften von der G bis A - Klasse bilden die Basis für die Senioren.

Um den Anforderungen an die Sportanlage und den Sportbetrieb gewachsen zu sein, wurde das Sportheim immer wieder erweitert um Geräteraum, Sanitärbereich, Umkleideraum, Jugendraum, Sportlertreff und Fitnessraum.
Neben dem großen Bereich des Fußballs gewann der Breitensport unter den Vorsitzenden Franz Schnieder (1971-1986), Otto Pukrop (1986-2001), Hans-Josef Schiermeister (2001-2005), Hans-Werner Neumann (2005-2009), Peter Schneider (seit 2009) an Bedeutung:

Es fing 1974 mit Spielturnen für Mädchen von 6 bis 14 Jahre (Übungsleiter Otto Pukrop und Hans-Helmut Reffelmann) und einer Freizeitgruppe an. 1983 kam eine Damenturnriege, 1985 eine rhythmische Gymnastikgruppe für Frauen hinzu. Heute bietet der TuS vom Kindesalter bis zu den Alterssportlern Turngruppen an.

Die schon am 10. April 1924 gegründete Tischtennismannschaft wurde 1986 wieder ins Leben gerufen. Erfolgreiche Spiele in der Bezirksklasse mit dem Einzelerfolg von Guido Rahmann, der 2001 den 6. Platz bei den Westdeutschen Ranglistenspielen erreichte, kennzeichnen diese aktive Gruppe.

Eines der besonderen Aushängeschilder des TuS sind die Filous mit ihren vielen Erfolgen bei Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften. So holte die junge Einradsportlerin Nele Gellwitz 2001 in Japan vier Weltmeistertitel, ein nicht zu übertreffender Erfolg auch für unseren Verein.

Seit 1999 runden zwei Freizeit-Radsportgruppen das sportliche Angebot ab. Für Jung und Alt bieten heute eine Beachvolleyballanlage und ein Fitnessraum im Sportheim auch Nichtmitgliedern die Möglichkeit sich fit zu halten.

Der TuS ist mit 755 Mitgliedern, davon 430 Aktive, der größte Verein im Ortsleben von Niederense, der sich um das sportliche und gesundheitliche Wohl vor allen Dingen der jungen Mitbewohner kümmert.

Zum 100. Geburtstag geht der Blick zurück auf wechselvolle erfolgreiche Jahre. Dank gilt nicht nur den aktiven und passiven Mitgliedern des TuS, sondern auch allen ehrenamtlichen Helfern, Vorstandsmitgliedern, Einwohnern und Geschäftsleuten aus Niederense, die all diese Jahre mitgestaltet haben. Der TuS Niederense 1911 e.V. ist gerüstet für die Zukunft, für die gute und anspornende Voraussetzungen geschaffen wurden.
------------------Veronika Schiermeister, Niederense
 
 
veröffentlicht Heft 124 / Frühjahr 2011, Seiten 20 und 21
ense-press by haase-druck
Peter Haase
Rauschenberg 82
59469 Ense-Bremen
Tel.: +49 2938 573
E-Mail: info@ense-press.de

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