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SV Lüttringen 1911 e. V. hat großes Jubiläum
100 Jahre SV Lüttringen 1911 e. V. feiert am 24. September 2011! Ein Geburtstag, der den Sportfreund veranlasst, zurückzuschauen. Die Festschrift zum 50. Geburtstag 1961 ist dabei die Quelle für diesen Überblick.
In den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts findet sich ein Raucherclub »Gut Qualm«, in dem vor allem viele Jugendliche zusammenkamen. 1908 weckte das Theaterspielen ihr Interesse und 1911 der Sport. Im Januar dieses Jahres versammelten sich zwölf Sportbegeisterte, motiviert durch Johann Rehbein, um einen Sportverein zu gründen. Es war die Geburtsstunde des SV Lüttringen 1911.

Zum ersten Vorsitzenden wurde Johann Rehbein gewählt. Bei der Sportplatzsuche half Förster Eickhoff mit einem Platz auf dem »Pirk«. Kleidung stellte jeder Spieler selbst und für einen Ball sammelten Fritz Bühner und Ludwig Düllberg Geld. So konnte im gleichen Jahr mit einem Spielnachmittag auf dem »Pirk« der Spielbetrieb begonnen werden. Spiele gegen Viktoria Neheim und 08 Neheim folgten.

Schon 1912 trat der Verein dem Bergisch-Märkischen Verband bei, in dem er aber nur bis 1914 verblieb. Von 1914 bis 1918 kam die Vereinstätigkeit kriegsbedingt zum Erliegen.

Nach dem Ende des 1. Weltkrieges zeigte sich eine ungebrochene Sportbegeisterung. 1919 konnte der Gründervater und 1. Vorsitzende Johann Rehbein mit einer wachsenden Zahl von Mitgliedern den SV Lüttringen wieder aufleben lassen. Die Aufbesserung der Kassenlage geschah durch das erneut ins Leben gerufene Theaterspielen mit interessanten Volksstücken.

1920 wurde der Sportplatz zum Problem. Der Austragungsort »Pirk« musste aufgegeben werden. Schnell fand sich mit »Meiers Kamp« auf der Füchtener Heide ein Ersatz. Der Einsatz der Spieler war bewundernswert nicht nur für Bälle und Platz, auch für Fahrten, z. B. nach Freienohl, Linnepe oder Hüsten, mussten sie selber aufkommen. Erstmals 1921 beteiligte sich die Vereinskasse an den Fahrtkosten für verheiratete Spieler. Das Fernbleiben von Wettspielen kostete Strafgeld.

In den folgenden Jahren ruhte der Spielbetrieb, bis 1928 Vikar Freud neue Motivation brachte. Statt des zu weit entfernt liegenden Platzes auf der Füchtener Heide entstand am »Kirchhoff« der neue Sportplatz. Mit Hilfe von Gemeinde, Schule und vor allem großem eigenen Arbeitseinsatz der Mitglieder konnte der neue Sportplatz eingeweiht werden.
Leider war nach 1933 der Vereinssport durch politische Veränderungen nicht mehr durchführbar. Als Angehöriger des Reichsverbandes »DJK« kam der Verein SV Lüttringen 1911 zur Auflösung.

Schon bald nach dem Ende des 2. Weltkrieges zeigte sich erneut die Sportbegeisterung in Lüttringen und auch in Hünningen. Als erster Verein des Amtes Bremen beantragten Fritz Spiekermann, Franz Düllberg und Ernst Robbert bei der englischen Militärregierung die Wiedergründung des SV Lüttringen 1911. Es fehlte an allem, aber mit viel Begeisterung und Einsatzbereitschaft konnte noch 1945 der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. Das Wintertraining fand in Hollmanns Scheune statt. 1946 gab es wieder 160 Mitglieder, eine Senioren- und eine
 
Juniorenmannschaft mit dem Trainer Heinrich Tölle aus Neheim. So konnte der 35. Geburtstag mit dem 1. Sportfest nach dem Krieg mit Leichtathletik und Pokalspielen gefeiert werden.Es war ein Fest, das auch die Geselligkeit im Dorf nach dem 2. Weltkrieg wieder aufleben ließ.

Dieses Jahr brachte auch die Einteilung der Vereine des Kreises Soest. SV Lüttringen spielte in der Gruppe B, wurde Kreismeister und stieg damit in die Bezirksklasse auf. Diese Spiele brachten hervorragende Vereine u.a. Hamm, Werl und Soest SV nach Lüttringen. Leider konnte aus mehreren Gründen der Sportbetrieb nicht gleichwertig zu diesen Vereinen aufrechterhalten werden, so waren z. B. die Trainingsmöglichkeiten schlecht.

In diesen ersten Nachkriegsjahren nach 1945 machte eine andere Mannschaft verstärkt auf sich aufmerksam: die Damen-Handballmannschaft. Mit dem Obmann Wilhelm Pater konnte sie viele Siege erringen, nahm an den Sauerland- und Südwestfalenmeisterschaften teil und schaffte es sogar bis zum Sauerlandmeister. Dagegen hatte die Fußballmannschaft in dieser Zeit etliche Schwierigkeiten zu überwinden. Durch einen etwa ein Jahr dauernden Zusammenschluss mit dem TuS Bremen ergab sich kurzfristig eine spielstarke Mannschaft. Später verstärkten ansässig gewordene Heimatvertriebene (aus ehemaligen deutschen Ostgebieten) den Verein. So konnte der Aufstieg in die 2. Kreisklasse wieder erreicht und 1954 der Anschluss an die 1. Kreisklasse gefeiert werden.

Erneut erwies sich der Sportplatz als Problem. Seine Maße entsprachen nicht mehr den Vorschriften. Nach erfolgreicher Vermittlung der Gemeinde (Lüttringen war bis 1969 selbstständig) mit Familie Schmidt aus Neheim bezüglich eines Erweiterungsgeländes sowie mit Finanzierungshilfen seitens der Gemeinde und überörtlicher Behörden sowie mit sehr viel Eigenleistungen konnte der 1956 begonnene Sportplatz fertiggestellt werden. Trotz der nun vorhandenen guten Platzverhältnisse reichte die Leistung der Senioren nicht aus, das Niveau zu halten, sie gingen zurück in die 2. Kreisklasse. Dagegen erzielte die Jugendmannschaft gute Erfolge. Aus diesen Reihen unterstützt, kämpften sich die Senioren 1959/60 bis an die Spitze der 2. Kreisklasse und stiegen erneut auf.

1960 spielten 31 Aktive bei den Senioren und 15 bei den Jugendlichen, sodass eine 3. Mannschaft den Spielbetrieb aufnehmen konnte. Alle Mannschaften hatten in der Zeit des 50jährige Jubiläums große Erfolge.

Hier endet die Chronik in der Festschrift von 1961 zum 50. Geburtstag. Die anschließenden 50 Jahre haben bis heute dem Verein mit ebenso vielen Höhen – aber auch mit ein paar Tiefen – im örtlichen Geschehen großes Ansehen verschafft. So geben die heute Verantwortlichen den SV Lüttringen 1911 gut aufgestellt an nachfolgende Generationen weiter.

Veronika Schiermeister
 











Vorstand im Jubiläumsjahr 2011, v. L.: Jürgen Michaelis, Wolfgang Bücker, Johannes Verhasselt, Rudolf Budde (1. Vorsitzender) und Wolfgang Schelp
 
veröffentlicht im Heft 125 / Sommer 2011, Seiten 20 und 21
ense-press by haase-druck
Peter Haase
Rauschenberg 82
59469 Ense-Bremen
Tel.: +49 2938 573
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